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Telemarker und alle, die es werden möchten hatten an diesem Wochenende Gelegenheit, sich an der Urtechnik des Alpinen Skilaufs zu erfreuen. Treffpunkt für unsere Veranstaltung war natürlich wieder Gargellen im Montafon.
Das Wetter sonnig und beinahe schon frühlingshaft mild, der Schnee anfangs sogar noch pulvrig und damit die Aussenbedingungen optimal.
Am Freitag fanden sich die ersten Telemarker zu Tests und Kursen bereits ein, am Samstag war Gargellen schon fest in der Hand der Freifersler. Beim Telemarkfriends-Zelt konnte Material getestet und ausgeliehen werden und hier fanden sich alle, die einmal einen Telemark-Schnupperkurs absolvieren oder sich von den Experten den Feinschliff im Gelände holen wollten.
Das Thema Alpine Sicherheit war auch im Rahmen der Eröffnung am Freitag Abend nochmals ein Thema: Bertram Klehenz, der Betriebsleiter der Schafbergbahnen Gargellen schilderte mit eindrucksvollen Bildern den Tagesablauf für die Mitglieder der Lawinenkommission. Kaum jemandem ist bewusst, das jeden Morgen ein ganzer Stab von Experten einige Stunden vor der offiziellen Inbetriebnahme der Lifte im Skigebiet unterwegs ist, um die Sicherheit der Skifahrer zu gewährleisten. Die Kombination aus jahrelanger Erfahrung und der Einsatz neuester Technologie sind dafür die Basis. Jürgen Krieger, von der Bergschule Picos stellte dann die neuesten Entwicklungen im Bereich der LVS-Geräte vor und Interessierte konnten sich am nächsten Tag bei der mobilen Suchstation in der Ortung üben.
Am Samstag Mittag wurde zum Free Ride Race gestartet, das dieses Jahr wieder eine grosse Herausforderung an die Teilnehmer stellte: der Start lag unterhalb der Gargellner Köpfe, das Ziel bei der Kesselhütte. Dazwischen galt es die Richtungstore inklusive Skating-Strecke hinter sich zu bringen und flott am Schafberghüsli vorbei zu flitzen und sich Richtung Tal zu stürzen. Bei den Männern wurden die ersten Plätze unter den Favoriten der Vorjahre ausgemacht, bei den Damen gab es den ersten österreichischen Sieg. (Details und Ergebnisse)
Das Rahmenprogramm bot Genüsse für alle Sinne: Kulinarisch verwöhnte uns an beiden Abenden wieder Bertram Rhomberg vom Hotel Madrisa und die Teilnehmer stärkten sich bei einer delikaten Lasagne und bei einem Montafoner Gröstl, sowie Apfelstrudel für den jeweils nächsten Telemark-Tag.
Das Duo Mia&Gerold zauberte mit einer gelungenen Performance eine ganz besondere Stimmung ins Festzelt und dank der exotisch-fruchtigen Caipis von Pablo war ein Hauch Brasilien in Gargellen zu spüren.
In memoriam Markus Egger wurde ein Gedenkpreis für Verdienste um den Telemark-Sport ins Leben gerufen und als erster wurde damit Arno Klien, Österreichs “Telemark-Papst” bedacht, der den Preis sichtlich gerührt entgegennahm.
Die Aufnahmeprüfung zur Telemark-Instruktoren-Ausbildung stand am Sonntag vormittag am Programm und Arno Klien stellte 7 neue Interessenten auf die Probe.
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